(C) Clara Evens

Die japanische Pianistin Nanami Nomura ist vor allem im Bereich des Liedrepertoires tätig und entwickelt gemeinsam mit Sänger:innen konzeptionelle Konzertprogramme.

Nach dem Gewinn des 1. Preises sowie des Publikumspreises beim Josephine-Lang-Wettbewerb 2023 gemeinsam mit der Sopranistin Frieda Jolande Barck widmet sie sich intensiv dem Liedschaffen von Komponistinnen und realisiert seither zahlreiche Konzertprojekte. Gemeinsam mit ihr sowie der Regisseurin Lea Willeke entwickelt sie aktuell die szenischen Programme „von Frauen, über Frauen, für ALLE“ und „Frühling im Herbst“, die international aufgeführt werden. Im Rahmen ihrer Japan-Tournee 2025 wurde das Programm „von Frauen, über Frauen, für ALLE“ bei einem Festival in Nagoya mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Nanami Nomura studierte von 2019 bis 2022 Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Wolfram Rieger und wurde darüber hinaus künstlerisch von Eric Schneider geprägt. Seit 2022 ist sie als Korrepetitorin im Bereich Gesang/Musiktheater tätig und arbeitet zudem regelmäßig als Gastpianistin mit dem Rundfunkchor Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem RIAS Kammerchor sowie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zusammen.

Konzertauftritte führten sie unter anderem ins Musée d’Orsay in Paris; zudem wirkte sie an Rundfunk- und Fernsehproduktionen (ZDF, Deutschlandfunk Kultur) mit. Für Februar 2027 ist eine Aufführung des Programms im Konzerthaus Berlin geplant.